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Nachrichten
01.03.2016, 12:36 Uhr
Mensch in der Pflege kann nicht ersetzt werden
5. Gerontologischer Salon

Zum fünften Mal luden der Landesseniorenbeirat Berlin und das Sozialpädagogische Institut „Walter May“ (SPI) am 25.02.2016 zum Gerontologischen Salon ein. Diesmal lautete das Thema „Für und Wider des technischen Fortschritts in der Seniorenarbeit“.

Großes Interesse am Thema "Für und Wider des technischen Fortschritts in der Seniorenarbeit: Steffen Ortmann, Kurs Abb 22b, moderiert. Foto: SPI
Kulturküche des SPI am Halleschen Ufer 32-38 - Der Gedankenaustausch wurde mit einem Vortrag von Eva Jahn von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, die sich mit der Akzeptanz von Pflegerobotern in der Kranken- und Altenpflege beschäftigt hat, eingeleitet. Zudem stellten Mitglieder der Senior Research Group der Technischen Universität Berlin, die bei der Entwicklung seniorengerechter Produkte beraten, ihr vielfältiges Engagement vor.

Die Teilnehmenden des berufsbegleitenden Altenpflegelehrgangs Abb 22b hatten die Veranstaltung intensiv mit einer Ausstellung, die auch die historische Entwicklung von Hilfsmitteln in der Pflege umfasste, und der Aufstellung eigener Thesen vorbereitet. Zudem führten sie durch das Programm und luden als Gastgeber des Salons zu einem Finger-Food-Imbiss. Ein großes Dankeschön

In der Diskussion der teilnehmenden Leiter/innen sowie Mitarbeiter/innen aus ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Heimbeiratsmitglieder, Angehörige, Seniorenvertreter/innen aus verschiedenen Bezirken, zukünftige Altenpfleger/innen und ihren Dozent/innen von der Stiftung SPI wurde klar, dass der Mensch in der Pflege nicht ersetzt werden kann.

Darüber hinaus stünden im stationären Bereich aktuell Hilfsmittel nicht ausreichend zur Verfügung. Da seien die vorgestellten Robotersysteme aufgrund der Investitionskosten und dem eingeschränkten Funktionsumfang noch Zukunftsmusik. Auch in der Ausbildung spielten die technischen Neuerungen noch keine Rolle. Dennoch müssten Risiken und Chancen frühzeitig diskutiert werden.

Fazit: Hilfsmittel bleiben Hilfsmittel.

Weiterführende Links
Interview mit Christiane Woopen, Cologne Center for Ethics, Rights, Economic, and Social Sciences of Health (ceres) und Vorsitzende des Deutschen Ethikrates zur “Roboterethik” anlässlich einer Öffentlichen Tagung der Daimler und Benz Stiftung in Kooperation mit ceres am 24.11.2015 https://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/presse/presse-informationen.html#presse-informationen-2015


Der Landesseniorenbeirat Berlin berät das Abgeordnetenhaus von Berlin und den Senat von Berlin in seniorenpolitisch wichtigen Fragen.


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