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23.02.2016, 08:43 Uhr
Eröffnung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung im Amerika Haus
Pressemitteilung vom 22.02.2016 der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung hat aktuell ihr
neues Domizil im Amerika Haus in der Hardenbergstraße bezogen.
neues Domizil im Amerika Haus in der Hardenbergstraße bezogen.
Rotes Rathaus - In der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft vom 22.02.2016 heißt es dazu: "'Anknüpfend an die Bildungs- und Begegnungstradition des Amerika Hauses wird die Landeszentrale ein Zentrum der politischen Bildung in Berlin errichten', so die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres. 'Mit Besucherzentrum, Publikationen, Ausstellungen und Veranstaltungen wie Foren, Workshops und Seminaren wird sich das Amerika Haus mit der Landeszentrale wieder zu einem Ort der
Kommunikation, des Austausches und des Dialogs entwickeln.'
Das Amerika Haus blickt auf eine lange Tradition des politischen und
zivilgesellschaftlichen Dialogs zurück und spiegelt dabei die wechselvollen transatlantischen Beziehungen zwischen den USA und der Bundesrepublik seit Ende des Zweiten Weltkrieges wider: 1957 als Niederlassung des United States Information Service (USIS) gegründet, spielten die Räumlichkeiten eine zentrale Rolle innerhalb der politischen und kulturellen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und dienten der Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen
Nachkriegsentwicklung. Ausgestattet mit einem Kino, einer Bibliothek
und großräumigen Ausstellungsflächen bot das Amerika Haus im
Westberliner Teil der Stadt ein Zentrum des Dialogs und der
Kommunikation. Ende der Sechziger Jahre rückte das Gebäude zunehmend
auch als Ort des zivilgesellschaftlichen Protests gegen den
Vietnamkrieg in den Fokus der Öffentlichkeit.
Mit der Wiedervereinigung von Ost und West verlor das Gebäude jedoch
zunehmend an Bedeutung. In Folge der terroristischen Anschläge von 9/11
und den kritischen Reaktionen auf den Irakkrieg wurde der offene Dialog
im Haus zunehmend reduziert und die Immobilie 2006 durch die Amerikaner
wieder dem Land Berlin übergeben. Mit dem Umzug der Landeszentrale in
diese Räumlichkeiten wird die Tradition des zivilgesellschaftlichen
Dialogs im Amerika Haus nun wieder aufgenommen.
Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung verfolgt das Ziel,
politische Bildung in Berlin auf überparteilicher Grundlage zu fördern,
die Bürgerinnen und Bürger in ihrer Bereitschaft zu unterstützen,
Verantwortung für die Demokratie wahrzunehmen. Mit der Förderung
lokaler Projekte im Bereich der politischen Bildung, dient sie als
kulturelle Begegnungsstätte, Informationszentrum und Förderer
demokratischen Engagements. Trägern der politischen Bildung stehen die
Räumlichkeiten zudem für eigene Veranstaltungen offen."
Kommunikation, des Austausches und des Dialogs entwickeln.'
Das Amerika Haus blickt auf eine lange Tradition des politischen und
zivilgesellschaftlichen Dialogs zurück und spiegelt dabei die wechselvollen transatlantischen Beziehungen zwischen den USA und der Bundesrepublik seit Ende des Zweiten Weltkrieges wider: 1957 als Niederlassung des United States Information Service (USIS) gegründet, spielten die Räumlichkeiten eine zentrale Rolle innerhalb der politischen und kulturellen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und dienten der Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen
Nachkriegsentwicklung. Ausgestattet mit einem Kino, einer Bibliothek
und großräumigen Ausstellungsflächen bot das Amerika Haus im
Westberliner Teil der Stadt ein Zentrum des Dialogs und der
Kommunikation. Ende der Sechziger Jahre rückte das Gebäude zunehmend
auch als Ort des zivilgesellschaftlichen Protests gegen den
Vietnamkrieg in den Fokus der Öffentlichkeit.
Mit der Wiedervereinigung von Ost und West verlor das Gebäude jedoch
zunehmend an Bedeutung. In Folge der terroristischen Anschläge von 9/11
und den kritischen Reaktionen auf den Irakkrieg wurde der offene Dialog
im Haus zunehmend reduziert und die Immobilie 2006 durch die Amerikaner
wieder dem Land Berlin übergeben. Mit dem Umzug der Landeszentrale in
diese Räumlichkeiten wird die Tradition des zivilgesellschaftlichen
Dialogs im Amerika Haus nun wieder aufgenommen.
Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung verfolgt das Ziel,
politische Bildung in Berlin auf überparteilicher Grundlage zu fördern,
die Bürgerinnen und Bürger in ihrer Bereitschaft zu unterstützen,
Verantwortung für die Demokratie wahrzunehmen. Mit der Förderung
lokaler Projekte im Bereich der politischen Bildung, dient sie als
kulturelle Begegnungsstätte, Informationszentrum und Förderer
demokratischen Engagements. Trägern der politischen Bildung stehen die
Räumlichkeiten zudem für eigene Veranstaltungen offen."
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